Gedächtnis, was sagste? Damit war’s das auch schon wieder. Ich hatte mir ehrlich gesagt, doch etwas mehr erhofft und fand die Kategorien (happy/sad/guilty) teilweise etwas platt und redundant, aber die Idee, ein Lied zu einer bestimmten Situation zu suchen und ein paar Worte darüber zu verlieren, werde ich beibehalten.
Ich kann mich noch sehr gut an die Lieder erinnern, die ich so sang bevor ich überhaupt richtig sprechen konnte – in erster Linie, weil Verwandte es ja leider nie müde werden, einem immer wieder davon zu erzählen. Das Über-Lied meiner Kindheit bekam ich sehr oft abends zum Einschlafen vorgesungen, mochte es lange Zeit nicht ...
Eigentlich müsste ich mich schuldig fühlen, dass hier so viele großartige Lieder nicht genannt werden konnten, aber das kann ich ja immer mal wieder einfließen lassen. Ein ganz wörtlich genommenes Schuldgefühl-Lied ist definitiv: but it was not your fault but mine and it was your heart on the line I really fucked it up this ...
Meine kleinen Hände tun sich generell schwer mit solchen ekelhaften Akkorden, bei denen man sie in alle Richtungen über mehrere Bünde spreizen und am besten noch mehrere Saiten pro Finger runterdrücken muss. Alle Lieder damit würde ich wahnsinnig gerne flüssig und ohne Verkrampfungen spielen können, aber scheinbar nicht in diesem Leben. Klavierspielen jenseits des Flohwalzers ...
Da gibt es einige, schließlich hatte ich mal richtig Gitarrenunterricht und kann zumindest auf der Gitarre sogar Noten umsetzen. Irgendwo habe ich noch einen Ordner mit den typischen Klassikern, Protestliedern und später dann ausgedruckten Tabs aus diesem neuen Wunderwerk namens Internet. Meine Gitarren haben in den letzten Jahren viel Staub ansetzen müssen, aber gelegentlich klemm ...